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Anti-Tabak-Gesetz in Luxemburg

Die Tabakgesetzgebung in Luxemburg zielt darauf ab, die öffentliche Gesundheit zu schützen, die Belastung durch Passivrauchen zu reduzieren und alle nikotinhaltigen Produkte zu regulieren.

Sie ist Teil einer europäischen und nationalen Dynamik, um den Bürgerinnen und Bürgern ein gesünderes und rauchfreies Umfeld zu bieten.

Diese Seite gibt einen Überblick über die wichtigsten geltenden gesetzlichen Bestimmungen, die Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer vor Passivrauchen sowie über die Rolle der Fondation Cancer im Bereich der Interessenvertretung zur Stärkung und Weiterentwicklung dieses rechtlichen Rahmens.

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Anti-Tabak-Gesetz

In Luxemburg regelt ein gesetzlicher Rahmen den Konsum, den Verkauf und die Werbung für Tabakprodukte, um die Bevölkerung vor deren schädlichen Auswirkungen zu schützen.

Seit ihrer Gründung setzt sich die Fondation Cancer aktiv für strenge Anti-Tabak-Gesetze ein und hat zur Verabschiedung des ersten Anti-Tabak-Gesetzes vom 11. August 2006 beigetragen, das am 5. September 2006 in Kraft trat.

Dieser gesetzliche Rahmen wurde seitdem mehrfach verschärft, stets mit Unterstützung der Fondation Cancer, insbesondere in den Jahren 2013 und 2017 und zuletzt mit den Ergänzungen, die am 1. Januar 2026 in Kraft getreten sind.

Die Neuerungen des Gesetzes vom 18. Juli 2013

Zusammengefasst verallgemeinert das Anti-Tabak-Gesetz von 2013 das Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen.

Die Neuerungen des Gesetzes vom 13. Juni 2017

Zusammengefasst stärkt das Gesetz von 2017 die bestehende Anti-Tabak-Gesetzgebung und zielt zudem darauf ab, die Bestimmungen der Richtlinie 2014/40/EU in nationales Recht umzusetzen. Dieses neue Anti-Tabak-Gesetz sieht zusätzliche Maßnahmen vor, die sich im Wesentlichen auf die elektronische Zigarette (Dampfen) beziehen.

Die Neuerungen des Gesetzes vom 1. Januar 2026

Das am 1. Januar 2026 in Kraft getretene Anti-Tabak-Gesetz stärkt den bestehenden Rahmen, indem es seinen Anwendungsbereich auf Nikotinbeutel und neue nikotinhaltige Produkte ausweitet, insbesondere durch die Einführung eines Höchstwerts für den Nikotingehalt. Zudem werden erhitzte Tabakerzeugnisse den für herkömmliche Zigaretten geltenden Vorschriften angeglichen, insbesondere in Bezug auf Aromen und Gesundheitswarnungen.

Das Engagement der Fondation Cancer

Der im Oktober 2023 eingebrachte Gesetzentwurf 8333 zielte darauf ab, das Anti-Tabak-Gesetz von 2006 zu ändern, um neue europäische Anforderungen zu integrieren.

 

Während des gesamten Gesetzgebungsverfahrens engagierte sich die Fondation Cancer stark und spielte eine aktive Rolle in der öffentlichen und politischen Debatte. Sie veröffentlichte drei offizielle Stellungnahmen, formulierte konkrete Empfehlungen und setzte sich für die Prävention ein, wobei sie den Schwerpunkt auf den Schutz junger Menschen vor neuen Nikotinprodukten legte.

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