Wenn Festivals das Feiern ohne Tabak neu erfinden
- vor 5 Stunden
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Kann man sich ein Festival vorstellen, bei dem die Zigarette nicht mehr im Mittelpunkt steht? In Belgien ging Gooikoorts 2025 mit gutem Beispiel voran und wurde zum ersten vollständig tabakfreien Festival des Landes. Eine Initiative, die zeigt, dass auch Festveranstaltungen dazu beitragen können, die Rolle des Tabaks in unserer Gesellschaft zu verändern.

Gooikoorts, das erste tabakfreie Festival Belgiens
Indem Gooikoorts das gesamte Festivalgelände tabakfrei gestaltet, schließt sich das Festival der Bewegung Generation Rauchfrei an. Ihr Ziel ist es, neuen Generationen ein Aufwachsen in einem Umfeld zu ermöglichen, in dem Rauchen nicht mehr als normal angesehen wird.
Das Prinzip ist einfach: Auf dem Festivalgelände wird nicht geraucht. Für Personen, die rauchen möchten, gibt es außerhalb des Geländes ein Bereich für Raucher.
Diese Maßnahme schützt nicht nur das Publikum vor Tabakrauch, sondern verringert auch die Sichtbarkeit von Zigaretten in einem festlichen Umfeld. Konzerte und Festivals sind Orte der Begegnung und Geselligkeit, die besonders bei jungen Menschen beliebt sind. Indem Tabak dort weniger präsent ist, trägt man schrittweise dazu bei, Zigaretten nicht länger mit Feiern und gemeinsamen Momenten in Verbindung zu bringen.
Festivals als zukünftige tabakfreie Orte?
Das Beispiel von Gooikoorts zeigt, dass ein tabakfreies Festival möglich ist und andere Veranstaltungen inspirieren könnte.
Nach Schulen, Sportplätzen, Spielplätzen und anderen Orten des täglichen Lebens – warum nicht auch Festivals? Jeder neue tabakfreie Ort trägt dazu bei, ein Umfeld zu schaffen, in dem Nichtrauchen nach und nach zur Norm wird.
In Luxemburg unterstützt die Strategie Tabakfreies Luxemburg Organisationen, Gemeinden und andere Akteure, die sich dieser Initiative anschließen möchten.



